Es wird wärmer, auch ganz lokal: Letztes Wochenende stieg das Thermometer auf knapp 30° Celsius - schon ganz sommerlich also. Zeit, endlich aus meinem seit November andauernden Winterschlaf aufzuwachen und den Frühling zu geniessen. Das letzte halbe Jahr ist wie im Traum verstrichen - es bleiben wage Erinnerungen. Hier der Versuch einer Zusammenfassung:
November
Zusammen mit Christine habe ich eine Woche in Mexico verbracht. Angeflogen auf Cancun, dann mit dem Mietauto gen Süden: Zwei Tage Playa del Carmen, 4 Tage in der Nähe von Tulum direkt am Strand. Traumhaft, das war's. Die letzten Tage am Strand haben wir sogar ohne Elektrizität verbracht: Kein Handy, kein Computer, rein gar nichts. Zu Bett gehen wenn die Sonne untergeht; aufstehen wenn die ersten Sonnenstrahlen scheinen. Das Essen war ausgezeichnet - und erst noch billig: Nachtessen für zwei Personen am Strassenrand in einem kleinen lokalen Dorf: $3. Die Bilder sind in meiner Galerie.
Dezember
Weihnachten, was denn sonst? Vom 22. bis am 24. Dezember in Lake Tahoe auf der Piste, dann in San Francisco bei Christine zu Hause gefeiert. Noch nie hatte ich einen so kitschigen Baum fabriziert. Die Kerzen für $5 bei Wallgreens gekauft, einzig der Baum konnte mit dem Schweizer Standard mithalten. Ich hatte noch versucht echte Kerzen zu organisieren, aber jeder Ami hielt mich für verrückt; als wollte ich die ganze Hütte niederbrennen. Zum Essen gab's Raclette - wir haben uns alle Mühe gegeben, dass so originalgetreu wie möglich zu gestalten. Ob's uns gelungen ist - schaut doch selber nach.
Januar
An einem kalten Winterabend auf dem Heimweg in Palo Alto; freihändig auf meinem Velo fahrend - plötzlich bricht der Sattel ab. Ouch!
Februar
Meinen Geburtstag habe ich auf dem Google Ausflug ins Disneyland gefeiert. Jawohl, richtig: Ein paar Tausend Angestellte wurden per Flugzeug und Car nach Los Angeles gebracht. Zwei Nächte im Hotel, einen ganzen Tag im Disneyland - und nach sieben Uhr am Abend sogar exklusiv für Googler: Keine Schlange vor den Bahnen und gratis Essen/Drinks bis nach Mitternacht. Ein riesen Spass, jedoch ökologischer Blödsinn. Ein paar Bilder gibt's in der Galerie.
Mitte Februar nahm ich dann Christine mit auf meinen Besuch in der Heimat: Uster, Zürich, Davos, ein Iglu, die Lenzerheide, Ausgang in Zürich und den Pfäffikersee haben wir gesehen. Die Bilder sprechen für sich.
Christine flog nach einer Woche wieder zurück, und ich arbeitete noch eine Woche im neuen Zürcher Google Büro. Ein überdimensionaler Spielplatz.
März
Viel Arbeit, hie und da ein bisschen Skifahren - ansonsten nicht viel. Abgesehen von meinem riesengrossen Fernseher und Ostern. Ahja, Christoph ist auch wieder hier! Seine Schilderungen vom zweiten Praktikum findet ihr in seinem Blog.
Immer mal wieder schiesse ich ein paar Bilder mit meinem iPhone, die ihr jetzt alle in meiner Galerie findet.
Im moment bin ich relativ viel am arbeiten. Leider ist kein Feiertag in sicht, und so werden sich meine Ausflüge wohl auf die Region beschränken. Yosemite steht ganz hoch auf der Liste. Ich werde versuchen, euch auf dem laufenden zu halten. *ahem*
Achja, meine kleine Schwester ist mittlerweile in Costa Rica angekommen. Lest alles über ihren Aufenthalt in ihrem Blog.
Saturday, April 19, 2008
Tuesday, October 30, 2007
Geschüttelt, nicht Gerührt
Heute Abend hat's ziemlich kräftig geschüttelt: 5.6 auf der Richterskala, ca. 40km von mir entfernt. Passiert ist jedoch nichts, jedenfalls sah meine Wohnung noch ganz OK aus als ich nach Hause kam. Der Tages-Anzeiger hat mehr Details, wie auch das USGS.
Tuesday, September 4, 2007
Aloha!
Träum... Meine Gedanken sind noch immer rund 5 Flugstunden südwestlich von San Francisco: 12h Zeitverschiebung gegenüber der Schweiz, also wirklich am Ende der Welt, dort liegt Hawaii. Und da waren Thomas, acht Argentinier, eine Argentinierin und ich letztes Wochenende (verlängert; Labor Day am Montag) zu Besuch.
Wir wohnten in einer Jugendherberge in Honolulu auf Oahu, eine der meistfrequentierten Inseln auf Hawaii. Am Freitag Nachmittag ging's los und am Dienstag Morgen früh war der Spuck dann auch schon wieder vorbei. Was bleibt sind Erinnerungen an wunderschöne Strände, klares Wasser, grosse Wellen, tausende Asiaten und ein feucht-warmes Klima. Die Bilder in meiner Galerie sprechen hoffentlich eine klarere Sprache.
Hawaii, ich komme wieder!
PS: Thomas' Bilder sind natürlich in seiner Galerie.
Wir wohnten in einer Jugendherberge in Honolulu auf Oahu, eine der meistfrequentierten Inseln auf Hawaii. Am Freitag Nachmittag ging's los und am Dienstag Morgen früh war der Spuck dann auch schon wieder vorbei. Was bleibt sind Erinnerungen an wunderschöne Strände, klares Wasser, grosse Wellen, tausende Asiaten und ein feucht-warmes Klima. Die Bilder in meiner Galerie sprechen hoffentlich eine klarere Sprache.
Hawaii, ich komme wieder!
PS: Thomas' Bilder sind natürlich in seiner Galerie.
Saturday, August 25, 2007
Kreative Pause
Als kreative Pause bezeichnet man eine Pause unterschiedlicher Länge im kreativen Schaffensprozess von Künstlern, Wissenschaftlern und Geisteswissenschaftlern. Dabei ist die Pause selbst nicht von kreativen Tätigkeiten gekennzeichnet. Sie soll eher der Erholung des Geistes und der Wiederherstellung der Schaffenskraft dienen. [...] Während solcher Pausen beschäftigt sich der Kreative mit themenfremden Gegenständen, wählt einfache, manuelle Tätigkeiten zur Ablenkung, macht Spaziergänge oder nimmt sich Arbeiten vor, die zu ihrer Fertigstellung routinierte Fertigkeiten benötigen. Irgendwann endet die kreative Pause mit dem kreativen Ausbruch, die Produktivität nimmt zu, neue Ideen entstehen, die Nachtruhe wird verkürzt oder durch Einfälle unterbrochen, die sofort skizziert werden müssen. (Wikipedia)
Meine Pause dauert nun schon mehr als zwei Monate an und vom "kreativen Ausbruch" kann auch heute noch kaum die Rede sein. Ich stehe jedoch tief in der Schuld meiner eifrigen Leserinnen und Leser und möchte daher mal wieder euch allen ein kurzes Update aus dem Westen liefern:
Das wichtigste vornweg: Mir geht's prima. Zurück im Land bin ich ja schon seit dem 3. Juli und ich habe mich schon nach ein paar wenigen Tagen wieder komplett eingelebt. Es ist ein völlig anderes Ankommen hier in den Staaten wenn bereits eine voll möblierte und eingerichtete Wohnung auf einen wartet. Wie wenn man von den Ferien nach Hause kommt halt. Die Ferien (in der Schweiz) sind denn auch gedanklich bereits weit in die Ferne gerückt und ich kann mich nur noch wage ans BBQ, die Lollipop-Party und den Schwarzwald erinnern. Die Erinnerungen sind jedoch schön, abgesehen vom Regen, dem Rauch und den nicht vorhandenen Refills.
Primär war ich natürlich mit arbeiten beschäftigt, doch reichte hie und da die Zeit auch für ein paar andere Aktivitäten: 4th of July, Parties (The Cellar, 1015), Offsite, Halbmarathon, Summer Picnic, Verkehrstheorie-Prüfung und weiteres. Noch ganz gut präsent in meiner Erinnerung ist das vergangene Wochenende, als Aldo uns besuchen kam:
Ich im Flughafen Mietauto abholen. Thomas damit abholen. In-N-Out Imbiss. Verspäteten Aldo vom Flughafen abholen. Pizza-My-Heart Pizza essen. Nola's einkehren. Schlafen. Viel zu früh aufstehen. Nach San Francisco im Mietauto. Stundenlang Parkplatz suchen. In Garage parkieren. Taco Bell als Morgenessen. Embarcadero entlanglaufen nach Fort Mason. Rumhängen. Safeway eine Cola holen. Zurück zum Auto mit Bus. Parkgebühr ($36) bezahlen. Golden Gate Bridge fotografieren und bestaunen gehen. In-N-Out Nachtessen (drei mal doubledouble mit extra everything, animal style fries, medium drink und shake). Frisbee spielen im Burgess Park (Stockdunkel). Ein Bier im British Bankers Club. Furzen. Rülpsen. Schlafen. Erneut viel zu früh aufstehen. Unfreundliches Zmorgenrestaurant aufsuchen. Zuleid im Whole Foods Frühstück einkaufen gehen (Ananas, Nektarinen, Bananen, Joghurt, Brot, Orangensaft, Wasser, Käse). Quer über die Hügel Richtung Meer. Morgenessen mit schöner Aussicht. Küste entlang fahren. Thomas schlafen lassen. An Strand (Manresa State Beach). Bodysurfen. Frisbee spielen (diesmal klappt's). Wasser. Thomas gräbt sich selbst ein. Wasser. Schlafen. Zurück ins Auto. Enttäuschendes Nachtessen im Arby's. Dessert in Cheesecake Factory. Sand ins Bett tragen. Schlafen. Noch früher aufstehen. Velo ins Auto verladen. Morgenessen bei Google. Arbeiten. Aldo tschüss sagen.
Ein gelungenes Wochenende. Danke fürs Vorbeischauen, Aldo. Die kompletten Galerien von Aldo und Thomas seien hier noch verlinkt.
Nun ist wieder Ruhe eingekehrt. Fast schon etwas zu ruhig: Irgendwie hat mich irgendjemand letztes Wochenende mit seinem ewigen Niessen angesteckt und ich bin nun so halbwegs krank und trinke soviel Tee wie noch nie zuvor. Zum Essen gibt's Knäckebrot und kalte Pizza Hut Pizza.
Nächstes Wochenende fliege ich nach Hawaii (Montag ist frei). Ich melde mich wieder... versprochen!
Sunday, June 10, 2007
Regen, Rauch und Refills
Meine Schlafstrategie für den Flug ist nicht ganz aufgegangen; bin ich doch bereits während dem ersten Flug eingedöst. Trotzdem bin ich dann einigermassen fit am (frühen) Sonntag Morgen in Zürich gelandet. Und zwar mit einem Südanflug! So einen schönen Anflug habe ich bisher noch nie erlebt: Über Zürich, am linken Seeufer entlang richtung Horgen, dann dreh nach Meilen und von dort via Forch zum Flughafen. Genial. Überraschenderweise hatte es auch fast keine Wolken...
Am Flughafen wurde ich dann von der Family wie auch von einigen anderen Frühaufstehern begrüsst. Ich erkannte allerdings niemanden so wirklich von der Ankunftshalle aus, da die Glastrennscheiben spiegelten. Wirklich! :-)
Am Abend gab's Pizza und später eine gemütliche Runde im Red Ochre. Dort stinkt's primär nach Rauch und das Cola wird nicht gratis aufgefüllt. Zu allem Überfluss regnete es dann auch noch während meiner Heimfahrt auf dem Velo. So ist sie halt, die Schweiz. Freue mich aber trotzdem, wieder hier zu sein :-)
Am Flughafen wurde ich dann von der Family wie auch von einigen anderen Frühaufstehern begrüsst. Ich erkannte allerdings niemanden so wirklich von der Ankunftshalle aus, da die Glastrennscheiben spiegelten. Wirklich! :-)
Am Abend gab's Pizza und später eine gemütliche Runde im Red Ochre. Dort stinkt's primär nach Rauch und das Cola wird nicht gratis aufgefüllt. Zu allem Überfluss regnete es dann auch noch während meiner Heimfahrt auf dem Velo. So ist sie halt, die Schweiz. Freue mich aber trotzdem, wieder hier zu sein :-)
Friday, June 8, 2007
Gähn
Da sitz ich nun... zuhause am Computer, es ist 4:20 am Morgen. Nach etlichen Diskussionen habe ich mich entschieden, vor dem Flug nicht zu schlafen. Ich ging daher um 20:30 ins Pasta! Makkaroni mit Käse essen. Kurz darauf um 22Uhr ins Kino für Ocean's 13 (Unterhaltsam, Rating irgendwo zwischen Ocean 12 und 11) und danach noch in den nächsten In-N-Out auf einen (eineinhalb) Vanille-Shake. Darauf nach Hause, meine Siebensachen in einen Rucksack gepackt, ein bisschen Battlefield 2142 gespielt und jetzt eben am warten, bis mich mein Mitbewohner dann um 5 Richtung Flughafen fahren wird. Kurze Notiz für's nächste mal: Abflug nach 10Uhr am Morgen wählen; 7Uhr ist einfach zu früh, da man bis spätestens 6Uhr einchecken sollte...
Mein Flugplan sieht wie folgt aus: Auf dem ersten Flug, von San Francisco nach Toronto, möglichst nicht schlafen. Erst danach, auf dem zweiten Abschnitt nach Zürich, will ich mir etwas schlaf gönnen. Dadurch gelingt es mir eventuell gerade in den richtigen Rhythmus zu springen. Ich weiss allerdings noch nicht, wie ich den ersten Flug ohne Schlafen überstehen soll...
Abschiednehmen. Irgendwie komisch. Ist ja nur temporär, aber das fühlt sich trotzdem komisch an. Eventuell gerade drum. Egal. Freue mich auf die Schweiz! Wenn das Wetter nun noch mitspielen würde, stünde den perfekten Ferien nichts mehr im Wege.
Also dann, bis bald im Heimatland!
Mein Flugplan sieht wie folgt aus: Auf dem ersten Flug, von San Francisco nach Toronto, möglichst nicht schlafen. Erst danach, auf dem zweiten Abschnitt nach Zürich, will ich mir etwas schlaf gönnen. Dadurch gelingt es mir eventuell gerade in den richtigen Rhythmus zu springen. Ich weiss allerdings noch nicht, wie ich den ersten Flug ohne Schlafen überstehen soll...
Abschiednehmen. Irgendwie komisch. Ist ja nur temporär, aber das fühlt sich trotzdem komisch an. Eventuell gerade drum. Egal. Freue mich auf die Schweiz! Wenn das Wetter nun noch mitspielen würde, stünde den perfekten Ferien nichts mehr im Wege.
Also dann, bis bald im Heimatland!
Tuesday, May 29, 2007
Google Maps - Street View
Seit heute öffentlich zugänglich: Strassenansichten auf http://maps.google.com/. Leider erst in ein paar wenigen Städten verfügbar, allen voran San Francisco und natürlich die Bay Area. So ist's denn auch kein Zufall dass meine Wohnung sowie mein Büro bereits sichtbar sind:
Viel Spass beim rumspielen!
- Mein Zuhause - Im Flügel rechts gleich hinter dem Baum, unterer Stock
- Mein Arbeitsplatz
- Golden Gate Bridge
Viel Spass beim rumspielen!
Wednesday, May 16, 2007
Countdown
In etwas mehr als drei Wochen werde ich bereits wieder zurück in der Schweiz sein. Zeit also, mir ein bisschen Gedanken über die Ferien zu machen. Meine To-Do-Liste enthält schon einige Einträge (in no particular order):
Was fehlt noch? Vorschläge? Korrekturen? Auch habe ich mir vorgenommen, wenigstens ein oder zwei touristische Lokalitäten in der Schweiz zu besuchen: Es ist so frustrierend, wenn alle die mir hier erzählen, sie seien schon einmal in der Schweiz gewesen, weit mehr von meinem Heimatland gesehen haben als ich...
- Burger King
- McDonald's
- Döner Kebab
- Freibad Dübendorf
- Pizza
- Lollipop Schlagerparty
- BBQ im Harass
- S-Group Grill
- Migros Restaurant
- Gourmessa
- Jumbo-Jumbo-Cordon-Bleu
- Billiard
- Schwarzwald Weekend
- Nächtliche Güterzugsbeobachtung
- Alpamare
- ?
Was fehlt noch? Vorschläge? Korrekturen? Auch habe ich mir vorgenommen, wenigstens ein oder zwei touristische Lokalitäten in der Schweiz zu besuchen: Es ist so frustrierend, wenn alle die mir hier erzählen, sie seien schon einmal in der Schweiz gewesen, weit mehr von meinem Heimatland gesehen haben als ich...
Yosemite
Kaum erholg vom vorletzten Wochenende ging's am vergangenen Freitag ab in den Yosemite National Park: Um 3 fuhren Arturo und ich los und trafen rund 5 Studen später auf dem Campingplatz ein. Das Zelt aufgebaut, Schlafsack montiert und ab in die Heia. Bereits um 05:30 am Samstag Morgen ging der Wecker los und wir stückten früh. Nutella! Mhhm, schmeckt ziemlich ähnlich wie in der Schweiz.
Um 06:20 dann abmarsch: Richtung Cloud's Rest, einer der höchsten Gipfel (3'025m) im Yosemite Valley (1'200m). Ein bisschen nach 11 kamen wir dann dort an und Louis und Arturo bemerkten dass noch genügend Zeit sei für Half Dome, der populärste aller Hikes im Yosemite. Also runter auf 2'100m und dann wieder hoch auf knapp 2'700m. Die letzten paar Meter haben's jedoch in sich: Der Fels ist zu steil um einfach so hochzulaufen, daher sind Stahl-Kabel montiert an denen man sich festhalten kann. Im Sommer (genauer: ab nächster Woche) sind diese Kabel hochgespannt und man kann sich sehr komfortabel daran festhalten. Bei uns lagen sie jedoch noch auf dem Fels (Sie werden im Winter runtergenommen) und es war einiges mühsamer sie hochzuheben. Von unten sieht das ganze dann auch recht kriminell aus. Zuerst wollte ich nicht hochgehen, die anderen haben mich dann aber erfolgreich "überzeugt". Oben angekommen genossen wir die Aussicht eine Weile bevor wir dann schon wieder runter mussten damit wir's noch rechtzeitig zum Znacht ins Camp schafften.
Am Abend gab's Bohnen aus der Büchse und sonstige Fressalien. Ich getraute mich nicht meine Schuhe auszuziehen; hatte ich doch bereits kurz nach dem Mittag eine hässliche Blater. Als ich dann ins Bett ging sah ich das volle Ausmass meiner Blatern: Der eine Socken war völlig Rot um die Ferse und an beiden Füssen fehlte ein grosses Stück haut :-) Nunja, Pflaster drauf und schlafen.
Am Morgen war das laufen in den Wanderschuhen dann doch um einiges mühsamer und so ging ich mir zuerst Flip-Flops kaufen: Damit konnte ich wieder ganz problemlos rumlaufen. Jedenfalls solange wir nicht im Schnee unterwegs waren :-) Nach ein paar eher gemütlichen Hikes und einem Nachmittagsschläfchen ging's dann zurück nach Hause. Alles in allem ein ganz gelungenes Wochenende und die Landschaft war schlicht überwältigend.
Fotos findet ihr bei Louis, Arturo und in meiner Galerie. Ein Streckenprofil (generiert von meinem neuen Spielzeug) gibt's bei motionbased.com.
Um 06:20 dann abmarsch: Richtung Cloud's Rest, einer der höchsten Gipfel (3'025m) im Yosemite Valley (1'200m). Ein bisschen nach 11 kamen wir dann dort an und Louis und Arturo bemerkten dass noch genügend Zeit sei für Half Dome, der populärste aller Hikes im Yosemite. Also runter auf 2'100m und dann wieder hoch auf knapp 2'700m. Die letzten paar Meter haben's jedoch in sich: Der Fels ist zu steil um einfach so hochzulaufen, daher sind Stahl-Kabel montiert an denen man sich festhalten kann. Im Sommer (genauer: ab nächster Woche) sind diese Kabel hochgespannt und man kann sich sehr komfortabel daran festhalten. Bei uns lagen sie jedoch noch auf dem Fels (Sie werden im Winter runtergenommen) und es war einiges mühsamer sie hochzuheben. Von unten sieht das ganze dann auch recht kriminell aus. Zuerst wollte ich nicht hochgehen, die anderen haben mich dann aber erfolgreich "überzeugt". Oben angekommen genossen wir die Aussicht eine Weile bevor wir dann schon wieder runter mussten damit wir's noch rechtzeitig zum Znacht ins Camp schafften.
Am Abend gab's Bohnen aus der Büchse und sonstige Fressalien. Ich getraute mich nicht meine Schuhe auszuziehen; hatte ich doch bereits kurz nach dem Mittag eine hässliche Blater. Als ich dann ins Bett ging sah ich das volle Ausmass meiner Blatern: Der eine Socken war völlig Rot um die Ferse und an beiden Füssen fehlte ein grosses Stück haut :-) Nunja, Pflaster drauf und schlafen.
Am Morgen war das laufen in den Wanderschuhen dann doch um einiges mühsamer und so ging ich mir zuerst Flip-Flops kaufen: Damit konnte ich wieder ganz problemlos rumlaufen. Jedenfalls solange wir nicht im Schnee unterwegs waren :-) Nach ein paar eher gemütlichen Hikes und einem Nachmittagsschläfchen ging's dann zurück nach Hause. Alles in allem ein ganz gelungenes Wochenende und die Landschaft war schlicht überwältigend.
Fotos findet ihr bei Louis, Arturo und in meiner Galerie. Ein Streckenprofil (generiert von meinem neuen Spielzeug) gibt's bei motionbased.com.
Aus 80 mach' 200
Am vorletzten Wochenende besorgte ich mir endlich die noch fehlenden Bike-Artikel: Shorts, Jersey, Handschuhe, Sonnenbrille, Rucksack, 1. Hilfe Set und ein paar Energieriegel. Das einzige was mich noch von meiner Sonntagstour abhalten konnte war meine Unfähigkeit, früh aufzustehen. Wie durch ein Wunder flog ich jedoch bereits um 8 Uhr aus den Federn. Telefone nach Hause, Frühstück und dann ab aufs Rad. Geplant war eine gemütliche Tour über die Hügel nach Half Moon Bay. Die geplante Route war knapp 80km lang: Kein Problem also.
Eine Karte, ja, eine Karte wollte ich mir eigentlich auch noch kaufen; hab's dann aber wieder vergessen. Aber ich hab ja die Strassen so halbwegs im Kopf. Denkste! Meine tatsächlich gefahrene Route weicht doch erheblich von der geplanten ab: 200km, inklusive rund 2'200 Höhenmetern. Glücklicherweise hatte ich am Morgen die Velolichter eingepackt und so konnten die viel zu schnell fahrenden Autos mich bei meinem letzten Aufstieg wenigstens genügend früh sehen... Nach knapp 12 Stunden kam ich total erschöpft zuhause an und schlief ganz ganz tief...
Alles in allem ein geniales Erlebnis, das ich jedoch nicht mehr so bald erleben will. Mittlerweile habe ich mir jedoch eine Karte und weiteres Spielzeug gekauft. Damit wird das hoffentlich nicht mehr so bald passieren... Mit meinem Velo bin ich jedoch vollends zufrieden; ich bin doch ein ganzes Stückchen schneller unterwegs damit. Fotos von der Irrfahrt sind in meiner Galerie.
Eine Karte, ja, eine Karte wollte ich mir eigentlich auch noch kaufen; hab's dann aber wieder vergessen. Aber ich hab ja die Strassen so halbwegs im Kopf. Denkste! Meine tatsächlich gefahrene Route weicht doch erheblich von der geplanten ab: 200km, inklusive rund 2'200 Höhenmetern. Glücklicherweise hatte ich am Morgen die Velolichter eingepackt und so konnten die viel zu schnell fahrenden Autos mich bei meinem letzten Aufstieg wenigstens genügend früh sehen... Nach knapp 12 Stunden kam ich total erschöpft zuhause an und schlief ganz ganz tief...
Alles in allem ein geniales Erlebnis, das ich jedoch nicht mehr so bald erleben will. Mittlerweile habe ich mir jedoch eine Karte und weiteres Spielzeug gekauft. Damit wird das hoffentlich nicht mehr so bald passieren... Mit meinem Velo bin ich jedoch vollends zufrieden; ich bin doch ein ganzes Stückchen schneller unterwegs damit. Fotos von der Irrfahrt sind in meiner Galerie.
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